Die IEEPA-Zölle sind vom Supreme Court für rechtswidrig erklärt worden. Die Rückerstattung läuft über CAPE (Consolidated Administration and Processing of Entries) im ACE-Portal der CBP. Phase 1 ist seit dem 20. April 2026 live. Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie Schweizer Unternehmen mit US-Importstatus ihre IEEPA-Zölle zurückfordern — und worauf sie dabei besonders achten müssen.
Was vorher passiert ist — und warum das für die Rückerstattung wichtig ist
Um zu verstehen, welche Entries überhaupt für CAPE in Frage kommen, muss man die Abfolge der Ereignisse kennen. Denn die IEEPA-Zölle waren nicht durchgehend gleich hoch, und nicht alle Zeiträume sind gleich behandelt worden.
| Datum |
Ereignis |
Auswirkung auf Schweizer Importe |
| 2. April 2025 |
Executive Order: Reciprocal Tariffs unter IEEPA |
Erstmals Zölle auf IEEPA-Basis angekündigt |
| 5. April 2025 |
Baseline-Zoll von 10% tritt in Kraft |
Alle Schweizer Waren betroffen |
| 9. April 2025 |
Länderspezifische Sätze (Schweiz: 31%) — gleichentags 90-Tage-Pause für alle ausser China |
Schweiz bleibt zunächst bei 10% |
| ~Juli 2025 |
90-Tage-Pause läuft ab |
Schweiz: 31% IEEPA-Zoll aktiv |
| Dezember 2025 |
Verhandlungen: Satz auf 15% reduziert |
Schweiz: 15% IEEPA-Zoll |
| 20. Februar 2026 |
Supreme Court kippt IEEPA-Zölle (Learning Resources v. Trump, 6:3) |
Alle IEEPA-Zölle rechtswidrig |
| 24. Februar 2026 |
Section 122 (10%) tritt als Ersatz in Kraft |
Nicht über CAPE erstattungsfähig |
| 4. März 2026 |
Court of International Trade ordnet Rückerstattung an (Atmus Filtration) |
CBP muss IEEPA-Duties zurückzahlen |
| 6. März 2026 |
CIT suspendiert sofortige Umsetzung |
CBP erhält Zeit für automatisiertes Tool (CAPE) |
| 7. April 2026 |
CIT bestätigt Erstattungspflicht (Euro-Notions Florida v. United States) |
Zweiter Gerichtsbeschluss stützt Atmus-Entscheidung |
| 20. April 2026 |
CAPE Phase 1 live (CSMS #68396594) |
Erstattungsanträge möglich |
Das bedeutet: Alle Entries, die zwischen dem 5. April 2025 und dem 20. Februar 2026 IEEPA-Duties gezahlt haben, sind grundsätzlich erstattungsberechtigt. Das ist ein Zeitfenster von knapp elf Monaten. Je nachdem, wann innerhalb dieses Fensters eine Entry liquidiert wurde, gelten unterschiedliche Fristen und Wege — und genau das bestimmt, wie man vorgehen muss.
Was danach kam — und was nicht verwechselt werden darf
Seit dem 24. Februar 2026 gilt auf Schweizer Waren ein Section-122-Zoll von 10 Prozent. Dieser Zoll ist temporär und hat eine andere Rechtsgrundlage als die IEEPA-Zölle. Er ist nicht über CAPE erstattungsfähig. Ebenso wenig die weiterhin geltenden Section-232-Zölle auf Stahl und Aluminium (50%). Es ist entscheidend, diese Zollarten sauber zu trennen.
| Zollart |
Grundlage |
CAPE-Erstattung |
| IEEPA (reciprocal tariffs, 31% / 15% / 10% CH) |
IEEPA — vom Supreme Court gekippt |
Ja |
| Section 232 (Stahl/Alu 50%) |
Trade Expansion Act — weiterhin gültig |
Nein |
| Section 301 (China) |
Trade Act 1974 — weiterhin gültig |
Nein |
| Section 122 (10% seit 24.02.2026) |
Trade Act 1974 — temporär |
Nein |
| AD/CVD (Antidumping / Subventionen) |
Branchenspezifisch |
Nein |
IEEPA-bezogene Entries erkennt man an Chapter-99-HTS-Codes (z.B. 9903.01.xx) auf der Entry Summary (CBP Form 7501). Auch Broker-Kennzeichnungen und die spezifischen Duty-Zuschläge geben Hinweise. Im Zweifelsfall sollte der Broker bestätigen, welche Entries tatsächlich IEEPA-Duties betreffen.
Erste Entscheidung: Wer reicht ein?
Bevor irgendetwas vorbereitet wird, muss eine zentrale Frage geklärt werden: Reicht das Unternehmen die CAPE Declaration selbst ein, oder übernimmt das der Customs Broker?
Nach der aktuellen CBP-Regelung dürfen nur zwei Parteien einreichen:
- Der Importer of Record (IOR) selbst
- Der Customs Broker, der die jeweiligen Entries ursprünglich eingereicht hat
Das wird oft missverstanden: Es kann nicht irgendein Broker einreichen. Es muss genau der Broker sein, der die betreffenden Entries tatsächlich gefiled hat. Wenn ein Unternehmen mit mehreren Brokern gearbeitet hat, kann kein einzelner Broker alle Entries auf einmal einreichen.
| Situation |
Empfehlung |
| Ein Hauptbroker, fast alle Entries |
Broker reicht ein — einfachste Variante |
| Mehrere Broker |
Importer steuert zentral und weist pro Declaration zu |
| Keine Übersicht, wer was gefiled hat |
Zuerst Masterliste aufbauen, dann entscheiden |
Das grösste Risiko entsteht, wenn sowohl der Importer als auch der Broker parallel und ohne Abstimmung einreichen. Dann entstehen Duplikate, Lücken oder widersprüchliche Claims. Es darf nur eine Seite pro Entry einreichen. Diese Entscheidung muss früh fallen, weil sie den gesamten Datenfluss, die Zuständigkeiten und den Portalzugang bestimmt.
Wenn der Importer selbst einreichen will, braucht er einen aktiven ACE-Zugang und muss seine Bankdaten im Importer-Sub-Account hinterlegt haben — dorthin geht die Erstattung. Wenn der Broker einreicht, muss der Importer trotzdem sicherstellen, dass die Datenbasis vollständig und bereinigt ist. Die Verantwortung für die Datenqualität bleibt beim Importer.
Der Prozess ist zweistufig
CAPE ist technisch überraschend einfach: Man lädt eine CSV-Datei mit Entry Numbers ins ACE-Portal hoch. Keine langen Formulare, keine Dokumentenanhänge, keine Duty-Berechnungen — CBP ergänzt all das automatisch aus den eigenen ACE-Daten.
Aber genau das ist auch das Problem. Weil der Upload so einfach ist, entsteht schnell der Eindruck, man könne einfach alle Entry Numbers zusammenwerfen und hochladen. Das wäre ein Fehler. Der eigentliche Aufwand liegt in der Vorbereitung — in der sauberen Auswahl und Prüfung der Entries.
| Stufe |
Was passiert |
Aufwand |
| Stufe 1 — Vorbereitung |
Daten sammeln, prüfen, bereinigen, auswählen |
Hoch — hier liegt der eigentliche Aufwand |
| Stufe 2 — Einreichung |
CSV erstellen und im ACE-Portal hochladen |
Gering — technisch einfach |
Die CAPE-Datei ist nicht die Analyse. Sie ist nur das technische Ergebnis einer vorher abgeschlossenen Analyse. Die Datenaufbereitung findet vorher statt — und dort entscheidet sich, ob die Erstattung reibungslos läuft oder ob es Probleme gibt.
Phase 1 — Was jetzt eingereicht werden kann und was nicht
CBP hat angekündigt, dass Phase 1 ab dem 20. April 2026 CAPE Declarations für die Mehrheit der «normalen» formal und informal Entries mit IEEPA-Duties akzeptiert. Aber nicht für alle.
Phase 1 umfasst:
- Unliquidated Entries (noch nicht abgerechnet)
- Entries, die innerhalb der letzten 80 Tage liquidiert wurden
Phase 1 schliesst aus:
- Entries mit AD/CVD-Bezug (Antidumping / Countervailing Duties)
- Entries mit Status «suspended», «extended» oder «under review»
- Warehouse Withdrawals
- Entries, die für Drawback vorgesehen sind
Diese ausgeschlossenen Kategorien kommen erst in Phase 2. Wann Phase 2 startet, hat CBP noch nicht bekannt gegeben.
| Entry-Typ |
Phase 1 |
Phase 2 |
| Unliquidated (normal) |
Ja |
— |
| Liquidiert ≤ 80 Tage |
Ja |
— |
| Liquidiert > 80 Tage |
Nein |
Voraussichtlich |
| Suspended / Extended / Under Review |
Nein |
Ja |
| AD/CVD-Entries |
Nein |
Ja |
| Warehouse Withdrawals |
Nein |
Ja |
| Drawback-Entries |
Nein |
Ja |
Kritische Fristen — hier wird es ernst
Neben der Phase-1-Logik gibt es zwei Fristen, die unabhängig von CAPE laufen und die man auf keinen Fall übersehen darf:
Die 90-Tage-Reliquidationsfrist: CBP hat nach der Liquidation einer Entry nur 90 Tage Zeit, um diese freiwillig zu reliquidieren. Entries, bei denen dieses Fenster bereits geschlossen ist, sind «at risk» — sie können von CBP nicht mehr ohne Weiteres korrigiert werden. Für diese Entries ist ein Protest der einzige verbleibende Weg.
Die 180-Tage-Protestfrist: Nach der Liquidation hat der Importer 180 Tage Zeit, einen formellen Protest einzulegen. Wenn diese Frist verstreicht, ohne dass ein Protest eingereicht wurde, wird die Liquidation «final» — und eine finale Liquidation kann auch über CAPE nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Das bedeutet konkret: Wer Entries hat, die vor mehr als 80 Tagen liquidiert wurden und deshalb nicht in Phase 1 fallen, darf nicht einfach auf Phase 2 warten. Denn während man wartet, läuft die 180-Tage-Protestfrist weiter. Und wenn diese Frist abläuft, bevor Phase 2 startet, ist der Erstattungsanspruch verloren — egal, was CAPE später anbietet.
CBP empfiehlt daher ausdrücklich: Für Entries, die sich im Zeitfenster von 90 bis 180 Tagen nach Liquidation befinden, sollen Proteste eingelegt werden. Das ist kein «entweder CAPE oder Protest» — sondern beides parallel.
| Tage seit Liquidation |
Was tun |
| 0–80 Tage |
CAPE Phase 1 — einreichen |
| 80–90 Tage |
Protest einlegen — CBP kann noch reliquidieren |
| 90–180 Tage |
Protest einlegen — einziger verbleibender Weg, CBP empfiehlt es ausdrücklich |
| > 180 Tage, kein Protest eingereicht |
Liquidation ist final — Erstattung nicht mehr möglich |
| Unliquidated |
CAPE Phase 1 — einreichen |
Diese Tabelle zeigt, warum die Masterliste nicht nur eine Phase-1-Spalte braucht, sondern auch eine Spalte für die Protestfrist. Nur so kann das Unternehmen erkennen, welche Entries dringend einen Protest brauchen, bevor es zu spät ist.
Was ist mit Entries, die bereits einen Protest oder eine PSC haben?
Mit dem CSMS #68340863 (vorab veröffentlicht vor dem CAPE-Deployment am 20. April 2026) hat CBP die Regeln zu Protesten und PSCs deutlich konkretisiert:
Entries mit offenem oder suspendiertem Protest: Diese werden von CAPE nicht akzeptiert (Entry-Validation g). Es gibt aber einen schnelleren Weg: Wenn der Protest ausschliesslich der IEEPA-Erstattung dient und die Entry noch innerhalb von 80 Tagen nach Liquidation liegt, kann der Importer den Protest zurückziehen und die Entry stattdessen auf einer CAPE Declaration einreichen. Das ist schneller als der Protestweg. Bei suspendierten Protesten kann man beim zuständigen Center die Aufhebung der Suspendierung beantragen, dann zurückziehen und über CAPE einreichen.
Post Summary Corrections (PSC): CBP hat klargestellt: PSCs dürfen nicht verwendet werden, um IEEPA-Erstattungen auszulösen. Das ist ein explizites Verbot. Seit dem 20. April 2026 wird dies auch technisch durchgesetzt: ACE gibt den Fehlercode 864 («PSC NOT ALLOWED – REFUND REQUESTED») zurück, wenn ein Filer eine PSC für eine Entry einreichen will, für die bereits eine CAPE Declaration läuft (CSMS #68397097). PSCs, die aus anderen Gründen nötig sind (z.B. AGOA- oder Haiti-Hope-Korrekturen), sollten vor der Einreichung einer CAPE Declaration abgeschlossen werden.
Entries mit abgeschlossener PSC: Wenn eine Entry bereits durch eine PSC korrigiert wurde und die IEEPA-Duties dabei angepasst wurden, besteht kein Erstattungsanspruch über CAPE für den bereits korrigierten Betrag. Solche Entries sollten in der Masterliste als «bereits korrigiert» markiert und aus der CAPE-Datei ausgeschlossen werden.
Surety-bezahlte Entries: Entries, bei denen eine Surety die IEEPA-Duties ganz oder teilweise bezahlt hat, dürfen nicht über eine CAPE Declaration eingereicht werden.
Empfehlung für die Masterliste: Eigene Spalte «Protest/PSC Status» mit den Werten: kein Protest, Protest laufend, Protest abgeschlossen, PSC laufend, PSC abgeschlossen, Surety-bezahlt. So ist auf einen Blick erkennbar, welche Entries für CAPE in Frage kommen und welche nicht.
Die Masterliste — angepasster Aufbau
Die Masterliste muss alle diese Aspekte abbilden: IEEPA-Zugehörigkeit, Liquidationsstatus, Phase-1-Eignung, Protestfristen und Protest/PSC-Status. Nur so kann das Unternehmen sauber entscheiden, welche Entries in CAPE gehen, welche einen Protest brauchen und welche zurückgestellt werden.
Datenquellen:
- Broker Reports — von allen beteiligten Brokern, nicht nur vom Hauptbroker
- CBP Form 7501 (Entry Summary)
- ACE-Auswertungen
- Interne Systeme (ERP, Trade Compliance)
Empfohlener Aufbau:
| Entry Number |
Status |
Liq. Date |
Tage seit Liq. |
Duty (USD) |
HTS |
Broker |
IEEPA |
Protest/PSC |
Aktion |
| 123-1234567-8 |
unliquidated |
— |
— |
42'000 |
9903.01.25 |
A |
Ja |
keiner |
CAPE Phase 1 |
| 234-2345678-9 |
liquidated |
20.03.26 |
24 |
18'500 |
9903.01.25 |
B |
Ja |
keiner |
CAPE Phase 1 |
| 345-3456789-0 |
liquidated |
05.01.26 |
99 |
31'000 |
9903.01.25 |
A |
Ja |
keiner |
Protest einlegen! |
| 456-4567890-1 |
liquidated |
01.11.25 |
164 |
55'000 |
9903.01.25 |
A |
Ja |
keiner |
Protest DRINGEND! |
| 567-5678901-2 |
liquidated |
15.03.26 |
29 |
7'200 |
7208.51.00 |
B |
Nein (232) |
— |
Nicht CAPE |
| 678-6789012-3 |
liquidated |
10.02.26 |
62 |
12'800 |
9903.01.25 |
B |
Ja |
PSC laufend |
Zurückstellen |
| 789-7890123-4 |
suspended |
— |
— |
28'000 |
9903.01.25 |
A |
Ja |
keiner |
Phase 2 abwarten |
In diesem Beispiel sieht man die verschiedenen Szenarien:
- Zeile 1 und 2: Klare Phase-1-Kandidaten — direkt in die CAPE-Datei
- Zeile 3: 99 Tage seit Liquidation — zu spät für Phase 1, aber die Protestfrist (180 Tage) läuft noch. Protest einlegen.
- Zeile 4: 164 Tage — Protestfrist läuft in 16 Tagen ab. Sofort handeln, sonst ist das Geld weg.
- Zeile 5: Section 232 — gehört nicht in CAPE, egal wann liquidiert.
- Zeile 6: PSC läuft noch — zurückstellen, bis die Korrektur abgeschlossen ist.
- Zeile 7: Suspended — Phase 1 schliesst diese aus. Auf Phase 2 warten.
Masterliste prüfen — worauf es ankommt
IEEPA-Zugehörigkeit: Jede Entry muss auf ihre tatsächliche IEEPA-Relevanz geprüft werden. Nur Entries mit Chapter-99-HTS-Codes auf IEEPA-Basis gehören in CAPE. Section 301, Section 232 und AD/CVD müssen konsequent ausgeschlossen werden.
Duplikate finden: Bei mehreren Brokern kann dieselbe Entry in verschiedenen Reports auftauchen:
=IF(COUNTIF(A:A,A2)>1,"DUPLIKAT","OK")
Fehlende Felder erkennen:
=IF(OR(A2="",B2="",C2=""),"PRÜFEN","OK")
Tage seit Liquidation berechnen:
=IF(B2="unliquidated","—",TODAY()-C2)
Aktion bestimmen:
=IF(H2="Nein","Nicht CAPE",IF(I2<>"keiner","Zurückstellen",IF(B2="unliquidated","CAPE Phase 1",IF(D2<=80,"CAPE Phase 1",IF(D2<=180,"Protest einlegen!","ZU SPÄT")))))
Entries ausschliessen, wenn:
- Kein IEEPA-HTS-Code (z.B. Section 232, 301)
- Bereits durch abgeschlossene PSC korrigiert
- PSC noch laufend — zurückstellen
- Bereits Gegenstand eines laufenden Protests — separat behandeln
- Widersprüchliche Daten zwischen Broker-Report und ACE
- Status suspended, extended, under review — erst Phase 2
- Warehouse Withdrawal oder Drawback-Entry — erst Phase 2
Die CAPE-Datei erstellen und hochladen
Wenn die Masterliste bereinigt ist, wird daraus die CAPE-Datei abgeleitet. Die interne Arbeitsdatei darf viele Spalten und Hilfsinformationen enthalten. Die CAPE-Datei ist dagegen bewusst schlank — sie enthält nur die Entry Numbers im CSV-Format:
EntryNumber
123-1234567-8
234-2345678-9
Alle weiteren Informationen — Importer, Duty-Beträge, HTS-Codes, Status — ergänzt CBP automatisch aus ACE. Man muss sie nicht hochladen.
Ein häufiger Stolperstein: Ein Unternehmen erstellt eine Excel-Datei mit 20 Spalten und lädt diese direkt als CAPE-Datei hoch. Das führt zu einem Formatfehler — und die gesamte Declaration wird abgelehnt. Für den Upload muss aus der internen Arbeitsdatei eine schlanke CSV abgeleitet werden, die nur die Entry Numbers enthält.
| Regel |
Detail |
| Format |
CSV (Comma delimited) |
| Inhalt |
Nur Entry Numbers |
| Limit |
Max. 9'999 Entries pro Declaration |
| Mehr als 9'999 |
Mehrere Declarations einreichen |
| Amendments |
Nicht möglich nach Einreichung |
| PSC für IEEPA-Erstattung |
Verboten — CSMS #68340863 |
| Liquidationsfrist nach Annahme |
45 Tage (ausser Warehouse/suspended/extended) |
| Erstattung |
Konsolidiert pro IOR/4811-Partei, nur via ACH |
| Vorlage |
Im CAPE-Tab des ACE-Portals herunterladbar |
Wichtig: Einmal eingereicht, kann eine CAPE Declaration nicht mehr geändert werden. Keine Korrekturen, kein Nachtragen, kein Entfernen einzelner Entries. Deshalb muss die Liste vor dem Upload stimmen.
Zur Obergrenze von 9'999 Entries: Das bedeutet nicht, dass man insgesamt nur so viele einreichen kann. Pro Declaration gilt diese Grenze — aber ein Importer kann mehrere Declarations einreichen. Ein Unternehmen mit 14'500 geeigneten Entries teilt diese auf mindestens zwei Declarations auf.
Was CBP nach dem Upload prüft
Das CAPE-System validiert auf zwei Ebenen:
| Prüfebene |
Was geprüft wird |
Bei Fehler |
| Dateiebene |
Format korrekt? Einreicher berechtigt? |
Gesamte Declaration abgelehnt |
| Entry-Ebene |
Entry in ACE vorhanden? IEEPA-HTS-Code? |
Einzelne Entry wird entfernt, Rest läuft weiter |
Ein Formatfehler in der CSV ist kritisch für die ganze Datei — alles wird abgelehnt. Einzelne ungeeignete Entries hingegen werden herausgenommen, der Rest wird verarbeitet. Das bedeutet: Ein paar falsche Entries sind kein Totalausfall, aber ein falsches Dateiformat schon.
Detaillierte Entry-Validierungen gemäss CSMS #68340863: Neben dem Grundcheck auf IEEPA-HTS-Codes prüft CAPE unter anderem folgende Ausschlusskriterien:
- Reconciliation-Entries (Typ 09) oder für Reconciliation markierte Entry Summaries
- Drawback-Entries (Typ 47) oder mit Drawback verknüpfte Entry Summaries
- USMCA Duty Deferral Entries (Typ 08)
- Entries mit offenem oder suspendiertem Protest
- Entries mit «open» oder «closed» Liquidationsstatus (z.B. Temporary Importation under Bond)
- AD/CVD-Entries im Status «pending» oder mit DOC-Liquidationsanweisungen
- Entries, deren Liquidation mehr als 80 Tage zurückliegt
- Entry Summaries mit fehlerhafter Warenwert-Zuordnung auf IEEPA-HTS-Zeilen
Wenn eine Entry an einer dieser Prüfungen scheitert, wird sie einzeln aus der Declaration entfernt — der Rest wird weiterverarbeitet. Die Ablehnungsgründe sind im CAPE-Tab des ACE-Portals einsehbar. Korrigierte Entries können auf einer separaten CAPE Declaration erneut eingereicht werden.
Was nach der Annahme passiert: Verarbeitung, Liquidation und Erstattung
CBP hat mit dem CSMS #68340863 den gesamten Post-Acceptance-Prozess detailliert beschrieben:
Mass Processing: Alle akzeptierten Entry Summaries werden automatisch verarbeitet. CAPE entfernt sämtliche IEEPA-bezogenen Chapter-99-HTS-Codes auf Zeilenebene und erstellt eine neue Minor-Version der Entry Summary. Die geschuldeten Abgaben werden neu berechnet, als wären die IEEPA-Duties nie erhoben worden. Die projizierte Erstattung ergibt sich aus der Differenz zwischen den bezahlten und den neu berechneten Abgaben. Zinsen werden gemäss 19 CFR 24.36 berechnet.
Liquidation/Reliquidation:
- Unliquidated Entries: Werden 45 Tage nach dem Akzeptanzdatum der CAPE Declaration zur Liquidation gesetzt — ausser bei Entries mit Status «suspended», «extended» oder «under review»
- Entries mit extended/suspended/under-review-Status: Behalten ihren Status; die Erstattung erfolgt bei späterer Liquidation
- Warehouse-Entries: Werden nicht auf die 45-Tage-Frist gesetzt. Die Liquidation erfolgt im normalen Prozess, nachdem alle Withdrawals gemacht wurden
- Bereits liquidierte Entries: Werden am nächsten Geschäftstag reliquidiert
Erstattung: Die einzelnen Entry-Summary-Erstattungen werden pro IOR (oder designierte 4811-Partei) und Liquidationsdatum konsolidiert und als eine Sammelzahlung ausgezahlt. Vor jeder Auszahlung prüft CBP auf offene Schulden — allfällige unbezahlte Rechnungen werden verrechnet.
ACH-Pflicht: Alle Erstattungen erfolgen ausschliesslich elektronisch via ACH (Automated Clearing House) gemäss Executive Order 14247 vom 25. März 2025. Der IOR oder die 4811-Partei muss für ACH-Refunds registriert sein. Ohne ACH-Registrierung verzögert sich die Erstattung. Die ACH Refund Enrollment-Anleitung findet sich auf cbp.gov.
Monitoring: ACE-Portal-Nutzer mit Importer-Sub-Account-Zugang können die Erstattungsaktivität über den neuen REV-615 CAPE Refunds Trade Report verfolgen.
Erwartete Dauer: Für unliquidated Entries (ohne Warehouse/extended/suspended) rechnet CBP mit einer Erstattung innerhalb von 60–90 Tagen nach Annahme der CAPE Declaration (45 Tage CBP-Prüfung + Verarbeitungszeit über Treasury) — sofern keine Compliance-Bedenken eine weitere Prüfung erfordern.
Wichtig — Reihenfolge CAPE vor Drawback: IORs und Broker sollten sicherstellen, dass sie eine CAPE Declaration für betroffene Entries einreichen, bevor sie einen Drawback Claim für dieselben Entries stellen.
Praxisbeispiel: Der vollständige Workflow
Ein Schweizer Unternehmen importiert pharmazeutische Rohstoffe und Präzisionsinstrumente in die USA. Es hat seit April 2025 IEEPA-Zölle gezahlt und arbeitet mit drei Customs Brokers.
| Schritt |
Was passiert |
Ergebnis |
| Daten sammeln |
Reports von allen drei Brokern zusammenführen (April 2025 – Feb 2026) |
1'200 Entries |
| Duplikate entfernen |
68 doppelte Entry Numbers identifiziert |
1'132 Entries |
| IEEPA prüfen |
195 Entries betreffen Section 232 (Stahl/Alu) — raus |
937 IEEPA-Entries |
| Protest/PSC prüfen |
23 Entries haben laufende Proteste, 8 haben abgeschlossene PSC — raus |
906 Entries |
| Phase-2-Entries separieren |
47 Entries suspended/extended — erst Phase 2 |
859 Entries |
| Phase-1-Filter |
Unliquidated oder liquidiert ≤ 80 Tage |
398 Entries → CAPE |
| Protest-Check |
312 Entries liquidiert 80–180 Tage — Protest nötig |
312 Proteste einlegen |
| Zu spät |
149 Entries > 180 Tage ohne Protest — final |
Erstattung verloren |
| CAPE-Datei |
398 Entry Numbers als CSV exportieren |
1 Declaration |
Dieses Beispiel zeigt die Realität: Von 1'200 Entries landen 398 in CAPE Phase 1. Für 312 weitere muss sofort ein Protest eingelegt werden, bevor die 180-Tage-Frist abläuft. 47 warten auf Phase 2. Und 149 Entries sind leider bereits final — weil seit der Liquidation mehr als 180 Tage vergangen sind und kein Protest eingereicht wurde.
Das zeigt, warum die Masterliste so wichtig ist: Ohne sie weiss das Unternehmen nicht, welche Entries dringend einen Protest brauchen — und riskiert, dass zehntausende Dollar unwiederbringlich verloren gehen.
Bekannte Validierungsprobleme aus der Praxis (Stand Mai 2026)
Seit dem Start von CAPE Phase 1 am 20. April 2026 sind erste Praxiserfahrungen sichtbar geworden. CBP hat bis Ende April über 75'000 CAPE Declarations entgegengenommen, von denen rund 47'000 die initialen Validierungen passiert haben. Das bedeutet eine First-Pass-Acceptance-Rate von etwa 21 Prozent der eingereichten Entries — und eine Ablehnungsrate, die in den ersten 90 Tagen bei rund 15 Prozent liegt. Vier dominante Fehlerklassen sind für etwa 79 Prozent aller Rejections verantwortlich. Wer den Erstattungsprozess sauber durchziehen will, muss diese Fehler kennen.
HTS-Mismatch und «Unable to calculate duty»
Die häufigste Fehlermeldung im CAPE-Portal ist «HTS Relationship / Sequence Mismatch», gefolgt von «Unable to calculate duty». Im deutschen ACE-Interface erscheinen sie als «HTS-Beziehungssequenz-Mismatch» und «Nicht zu berechnen Zoll». Beide Fehlerklassen entstehen, wenn die HTS-Codes auf einer Entry Summary nicht widerspruchsfrei zur Chapter-99-IEEPA-Zeile passen — etwa weil die Reihenfolge der HTS-Zeilen nicht stimmt oder weil eine Linie ausserhalb des erwarteten Wertebereichs liegt.
Typische Auslöser sind:
- Nachträgliche Klassifikationsänderungen durch den Broker, bei denen die Chapter-99-Zeile nicht mit angepasst wurde
- Post-Entry-Amendments, die die Zuordnung zwischen IEEPA-Code und Base-HTS unklar gelassen haben
- FTZ Weekly Entries (Type-06-Withdrawals) mit komplexer HTS-Struktur — diese sind überproportional betroffen
- Manuell erfasste Entry Summaries mit reihenfolgenabhängigen Berechnungsfehlern
Spezifisches Validierungsproblem bei Mitte-Februar-2026-Einträgen
In Praktikerforen und Brokerage-Newslettern wird seit Anfang Mai 2026 ein spezifisches Validierungsproblem für eine eng definierte Teilmenge von Entries diskutiert. Die zeitliche Logik:
- 17. Februar 2026: CBP hat kurz vor der Entscheidung des Supreme Courts technische Validierungen und Berechnungsregeln für vorläufige Zölle im ACE-System angepasst.
- 20. Februar 2026: Der Supreme Court hat die IEEPA-Zölle für rechtswidrig erklärt.
- 24. Februar 2026: Section 122 wurde als Ersatzregelung wirksam.
Für Fracht, die zwischen Mitte und Ende Februar 2026 in den USA angekommen und freigegeben war, deren Zollzahlung aber noch nicht final erfolgt war, entstand eine technische Klemme: Die IEEPA-Zollberechnung konnte aufgrund der neuen Validierungsregeln nicht mehr aus der Entry entfernt werden, obwohl die Rechtsgrundlage gefallen war. Die geschuldeten IEEPA-Beträge wurden in der Folge bis weit in den März hinein über tägliche Kontoauszüge und Periodic Monthly Statements (PMS) bezahlt — und tauchen heute in den ACE-Daten als IEEPA-Duties auf.
Im CAPE-Validierungsprozess werden genau diese Einträge nun als «ungültig für Rückerstattung» eingestuft, weil die Validierungslogik die IEEPA-Linien als final-erhoben behandelt, ohne den nachträglichen Wegfall der Rechtsgrundlage zu berücksichtigen. Betroffen ist eine bestimmte Teilmenge von Entries mit Frachteingang Mitte Februar 2026 und Zollzahlung über PMS oder tägliche Kontoauszüge im März.
Nach Informationen aus dem Trade-Umfeld ist CBP sich des Problems bewusst und arbeitet an einer technischen Korrektur des CAPE-Systems, damit diese Entries doch noch ordentlich erstattet werden können. Ein offizielles CSMS-Update zu diesem spezifischen Punkt liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor.
Was Importeure und Broker jetzt tun sollten
CBPs allgemeine Praxisempfehlung bei Validierungsfehlern lautet eindeutig:
- Nicht einfach erneut einreichen. Wer eine bereits abgelehnte Declaration unverändert noch einmal hochlädt, wird mit dem gleichen Fehler enden — und vergeudet Bearbeitungskapazität.
- Stattdessen Email an
IEEPARefunds@cbp.dhs.gov mit Entry-Nummern, dem exakten Fehlertext und — falls einschlägig — der FTZ-Type-06-Designation. Eine schriftliche Empfangsbestätigung anfordern.
- Für betroffene Mitte-Februar-Entries: Email an dieselbe Adresse mit dem Hinweis, dass die Entry Mitte/Ende Februar 2026 angekommen ist und die IEEPA-Zahlung über PMS oder tägliche Kontoauszüge im März erfolgte. CBP sammelt Beispiele und kann den Fall einer Sonderbearbeitung zuführen.
- Parallel Protestfrist im Auge behalten: Wenn eine betroffene Entry sich der 180-Tage-Protestfrist nähert, sollte vorsorglich ein formeller Protest eingelegt werden, um den Anspruch zu sichern, falls die CAPE-Korrektur länger dauert.
Generell gilt: Ein Validierungsfehler in CAPE ist kein endgültiger Ausschluss. Er ist ein technischer Hinweis, dass die Entry separat behandelt werden muss. Wer den richtigen Weg kennt — Email statt Resubmit, ergänzend Protest zur Fristwahrung — verliert keine Erstattung.
Häufige Fehler
| Fehler |
Folge |
| Excel mit 20 Spalten als CAPE-Datei hochladen |
Formatfehler — gesamte Declaration abgelehnt |
| Alle Entries ohne Fristenprüfung hochladen |
Viele werden von CBP herausgefiltert |
| Section-232-Entries (Stahl/Alu) mitschicken |
Werden abgelehnt — kein IEEPA-HTS-Code |
| Broker und Importer reichen ohne Abstimmung parallel ein |
Duplikate und widersprüchliche Claims |
| Auf Phase 2 warten statt Protest einzulegen |
180-Tage-Frist verstreicht — Geld verloren |
| PSC einreichen, um IEEPA-Erstattung auszulösen |
Explizit verboten seit CSMS #68340863 |
| Entries mit Surety-bezahlten IEEPA-Duties über CAPE einreichen |
Nicht zulässig — muss separat geklärt werden |
| Drawback Claim vor CAPE Declaration einreichen |
Falsche Reihenfolge — CAPE Declaration muss zuerst kommen |
| Suspended/extended Entries in Phase 1 einreichen |
Werden von CBP herausgefiltert — erst Phase 2 |
| Nach Upload korrigieren wollen |
Amendments nicht möglich |
| Keine zentrale Masterliste bei mehreren Brokern |
Entries fehlen, werden doppelt eingereicht oder falsch priorisiert |
Fristen im Überblick
| Was |
Frist |
| IEEPA-Zölle erhoben |
5. April 2025 – 20. Februar 2026 |
| CAPE Phase 1 Start |
20. April 2026 |
| Phase-1-Fenster |
Unliquidated + liquidiert ≤ 80 Tage |
| Reliquidation durch CBP möglich |
90 Tage nach Liquidation |
| Protestfrist |
180 Tage nach Liquidation |
| Regierungsberufungsfrist |
8. Juni 2026 |
| Erwartete Erstattungsdauer |
60–90 Tage nach Annahme (45 Tage CBP-Prüfung + Treasury) |
Checkliste
|
Aufgabe |
| ☐ |
Entscheiden: Reicht der Importer selbst ein oder der Broker? |
| ☐ |
ACE-Zugang prüfen — Bankdaten im Importer-Account hinterlegt? |
| ☐ |
Daten von allen Brokern zusammentragen (Zeitraum: April 2025 – Februar 2026) |
| ☐ |
Masterliste aufbauen mit allen Spalten inkl. Protest/PSC-Status |
| ☐ |
IEEPA-Entries identifizieren (Chapter-99-HTS-Codes) |
| ☐ |
Section-232-, Section-301- und AD/CVD-Entries ausschliessen |
| ☐ |
Entries mit laufender PSC oder laufendem Protest separat kennzeichnen |
| ☐ |
Suspended/extended/Drawback/Warehouse Entries für Phase 2 markieren |
| ☐ |
Duplikate entfernen |
| ☐ |
Phase-1-Entries bestimmen (unliquidated / ≤ 80 Tage) |
| ☐ |
Entries 80–180 Tage: sofort Protest einlegen! |
| ☐ |
CAPE-CSV aus Masterliste ableiten (nur Entry Numbers) |
| ☐ |
CSV-Format gegen CBP-Vorlage prüfen |
| ☐ |
Im ACE-Portal unter dem CAPE-Tab hochladen |
| ☐ |
ACH Refund Enrollment prüfen — ohne ACH keine elektronische Erstattung |
| ☐ |
CAPE Declaration vor allfälligen Drawback Claims einreichen |
Zusammenfassung
| Thema |
Kernaussage |
| Zeitraum IEEPA-Zölle |
5. April 2025 – 20. Februar 2026 |
| Was wird erstattet |
Nur IEEPA-Zölle — nicht Section 232, 301, 122 oder AD/CVD |
| Stufe 1 |
Masterliste aufbauen, prüfen, filtern, bereinigen |
| Stufe 2 |
Aus der Masterliste die CAPE-CSV ableiten und hochladen |
| Phase 1 |
Unliquidated + liquidiert ≤ 80 Tage (keine suspended/AD/CVD/Drawback) |
| Phase 2 |
Suspended, extended, AD/CVD, Warehouse, Drawback — Zeitpunkt offen |
| Wer darf einreichen |
IOR selbst oder der Broker, der die Entries gefiled hat |
| Format |
CSV mit Entry Numbers — sonst nichts |
| Limit |
9'999 Entries pro Declaration — mehrere möglich |
| Amendments |
Nicht möglich nach Einreichung |
| Protest parallel |
Für Entries 80–180 Tage nach Liquidation — CBP empfiehlt es ausdrücklich |
| Erstattung |
60–90 Tage nach Annahme erwartet |
Für CAPE wird nur eine Liste von Entry Numbers hochgeladen. Der eigentliche Aufwand liegt in der vorgelagerten Auswahl und Prüfung. Wer hier sauber arbeitet — IEEPA-Entries korrekt identifiziert, Fristen im Griff hat, Proteste rechtzeitig einlegt und die Einreichung zwischen Importer und Broker klar koordiniert — bekommt sein Geld zurück. Wer es überstürzt oder abwartet, riskiert Fehler, die sich nicht mehr korrigieren lassen. Im Zweifelsfall: Jurist beiziehen.
Quellen
CBP — IEEPA Duty Refunds
CBP — CAPE Declarations Quick Reference Guide
CBP — ACE Portal
CBP — CSMS #68340863: CAPE Deployment Update
CBP — CSMS #68396594: CAPE Phase 1 live (20.04.2026)
CBP — ACE Portal: CAPE Declarations Quick Reference Guide
Kontakt bei Fragen: IEEPARefunds@cbp.dhs.gov (inhaltlich) | ace.support@cbp.dhs.gov (technisch, ACE)
Letzte Aktualisierung: 20. April 2026 — CAPE Phase 1 ist seit dem 20. April 2026 live (CSMS #68396594). PSC-Verbot wird technisch durch Error Code 864 durchgesetzt (CSMS #68397097). Webinars: 21. und 28. April 2026.