Ab dem 26. August 2025 steht der Schweizer Export in die USA vor gravierenden Herausforderungen: Gewöhnliche Paketsendungen in die Vereinigten Staaten werden gestoppt. Grund sind neue, äusserst strenge US-Zollbestimmungen und die Abschaffung der bisherigen De-minimis-Regel. Eine Vorverzollung jeder Sendung ist jetzt verpflichtend. Dieser Artikel analysiert die Hintergründe und Folgen für Wirtschaft und Konsumentinnen und Konsumenten.
Neue Vorschriften und De-minimis-Regel erschweren Schweizer Warenexporte in die Vereinigten Staaten
US-Zollkrise 2025: Warum die Schweiz keine Pakete mehr in die USA senden kann

US-Zoll 2025: Auswirkungen und Optionen für die Schweiz

Letzte Aktualisierung: 25. August 2025

Hintergrund: Neue US-Zollbestimmungen und ihr Einfluss auf Warenströme

Die USA haben im Sommer 2025 zusätzliche Handelsbeschränkungen eingeführt, die Schweizer Exporteure und Privatpersonen betreffen.
Ab dem 7. August 2025 gilt ein Zusatzzoll von 39% auf Importwaren mit Ursprung Schweiz. Hinzu kommt die Verschärfung der De-minimis-Regel: Die Freigrenze für zollfreie Kleinsendungen von unter 800 US-Dollar entfällt ab dem 28. August 2025 vollständig. Damit sind auch kleine Päckli für den privaten Versand zollpflichtig und müssen vorab verzollt werden. Viele Paketdienstleister, darunter die Schweizerische Post, hat den Versand von gewöhnlichen Warenpaketen in die USA ausgesetzt, da die neuen Zollanforderungen organisatorisch und logistisch kaum erfüllbar sind.
Die nun wegfallende De-minimis-Regel trifft auch Private und kleine Unternehmen: Geschenke, Proben oder Online-Bestellungen sind von Zusatzkosten und Bürokratie betroffen. Schweizer Tochterfirmen in den USA, über 4.000 an der Zahl, müssen neue Versand- und Importprozesse implementieren, was zu erheblichen Verzögerungen, höheren Kosten und Unsicherheit im transatlantischen Geschäftsverkehr führt.Ausserdem bleiben bestehende Ausnahmen für spezielle Produkte erhalten, insbesondere für Stahl, Aluminium und kupferhaltige Waren sowie Fahrzeuge.

Handlungsoptionen

Empfohlene Handlungen für Unternehmen und Verbraucher
  • Frühzeitige Informationsbeschaffung
  • Überprüfung und kurzfristige Anpassung der Logistik- und Zollprozesse
 
Schweiz-USA: Handel am Wendepunkt
Die neuen US-Zollregeln und der Wegfall der De-minimis-Schwelle erschweren den Versand und Export von Schweizer Waren in die Vereinigten Staaten massiv. Unternehmen und Privatpersonen sind zu einer raschen Anpassung gezwungen. Die Zukunft des transatlantischen Paket- und Warenhandels steht auf dem Prüfstand und verlangt innovative Lösungen sowie diplomatisches Geschick.

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